Volleyball Bundesliga

Schweriner-Auftaktspiel leider ohne Happy-End

Schweriner-Auftaktspiel leider ohne Happy-End
Einzelblock von Hanna Wagner mit der Nummer 10 (Foto: VCO Schwerin)
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Der Saisonauftakt verlief für die junge Mannschaft vom VC Olympia Schwerin in der 2. Volleyball Bundesliga nicht wie erhofft. Am Ende stand am Freitagabend ein klarer und verdienter 3:0-Erfolg für die Gäste vom USC Münster II an der Anzeigetafel.

Hervorragend eingestellt durch Trainer Christian Wolf - dies war auch dem Umstand geschuldet, dass er bis Mitte des Jahres noch als Landestrainer in Schwerin tätig gewesen war - zeigte Münster eine gute Leistung. Dies allein kann man aber nicht als Entschuldigung für den Verlauf des Spieles am Freitagabend heranziehen.

Deutlich zu spüren war dabei auch die Nervosität, erstmalig in dieser Konstellation und im neu aufgestellten Team das Flair der 2. Bundesliga persönlich auf dem Volleyballfeld live mitzuerleben. Diese Unsicherheit, Abstimmungs- und viele individuelle Fehler führten dann schnell zum Satzgewinn für Münster (25:19).

Der folgende zweite Satz gestaltete sich ein wenig ausgeglichener, man reduzierte die Fehleranzahl und der Glaube an seine eigenen Fähigkeiten und sich selbst wurde wieder gefunden. Es entwickelte sich ein spannender und offener Schlagabtausch, der erst kurz vor Ende durch zwei gravierende Fehler der Schwerinerinnen (beim Stand von 21:22) zu Gunsten des Gästeteams für die Entscheidung sorgte (25:21 für Münster).

Auch zu Beginn des dritten Satzes zeigte das Team von Christian Wolf gleich, "woher der Wind weht." Die Schwerinerinnen konnten nur reagieren und es entwickelte sich ein ähnlicher Spielverlauf, wie schon zuvor. Das sich gegen die Niederlage stemmende Team vom VC Olympia Schwerin versuchte mit gezielten Wechseln noch einmal neue Ideen und Schwung ins Spiel zu bringen, leider am Ende und unterm Strich ohne den erhofften Erfolg (25:14 für Münster).

Die an diesem Abend deutlich zu erkennenden Problemfelder in allen Mannschaftsteilen - der Annahme, Spielverteilung, Blockarbeit, Feldabwehr und im Angriff - sind auch dem neuen verantwortlichen Trainer beim VCO Schwerin, Bart-Jan van der Mark, nicht entgangen. Es war somit ein so nicht gewollter verhagelter Einstand für den Trainer und sein Team.

Mehr Selbstbewusstsein, Stabilität, eigenes Vertrauen, Teamgeist und Verantwortungsübernahme im Sinne der Mannschaft - das ist es, was in der weiteren Zukunft noch mehr von jeder einzelnen Spielerin des jungen Schweriner Teams von den Verantwortlichen erwartet und gefordert wird. Nun gilt es in der kommenden Woche, die gemachten Fehler gemeinsam auszuwerten, fleißig zu trainieren und sich neu zu motivieren.

Denn der erste Doppelspieltag wirft seine Schatten schon voraus. Jetzt gilt es gegen den VfL Oythe und den TSV Rudow Berlin mit hoher Einsatzbereitschaft, neu gewonnenen Siegeswillen anzutreten und auf Punktesammlung zu gehen.

published on Sunday, September 28, 2014 at 1:30 PM; created by Henry Bräutigam, VCO SchwerinLast modification: 5/4/15, 9:57 AM